Ziele der SEPA
Ziele der SEPA (Single Euro Payments Area)
Im Zusammenhang mit der Vollendung des Binnenmarktes innerhalb der Europäischen Union soll auch der einheitliche Euro-Zahlungsverkehrsraum SEPA verwirklicht werden. Das bedeutet, dass eine einheitliche europäische Zahlungslandschaft für Euro-Zahlungen entsteht, die 32 SEPA-Länder* umfasst (27 EU-Mitgliedstaaten, 3 EWR-Staaten sowie weitere Staaten und Gebiete). Verbraucher und Firmenkunden als Kunden der Banken und Sparkassen können dann auf Zahlungsinstrumente zurückgreifen, die europaweit zu vergleichbaren Bedingungen zur Verfügung stehen; bei Überweisungen, Lastschriften oder Kartenzahlungen gibt es dann keine Unterschiede mehr zwischen Zahlungen in Euro im Inland oder in andere europäische Staaten.
Die Verantwortung für den Harmonisierungsprozess liegt beim European Payments Council (EPC), ein von der europäischen Kreditwirtschaft geschaffenes Gremium, in dem Deutschland ebenfalls aktiv vertreten ist.
*SEPA-Länder:
EU-Mitgliedstaaten: Belgien, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Italien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Malta, Niederlande, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechien, Ungarn, Vereinigtes Königreich von Großbritannien und Zypern
EWR-Staaten: Island, Liechtenstein, Norwegen
Weitere Staaten / Gebiete: Schweiz, Monaco, Mayotte, Saint-Pierre und Miquelon


